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	<title>Kommentare zu: DMOZ und seine Opfer &#8211; Sind die Moderatoren schuld ?</title>
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	<description>Ein Mediengestalter berichtet aus der Welt der Mediengestaltung.</description>
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		<title>Von: Dirk Niemeier</title>
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		<dc:creator>Dirk Niemeier</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2006 13:39:40 +0000</pubDate>
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		<description>Wie gesagt, ich bin mit allen Seiten, die ich angemeldet habe, im DMOZ. Aber mit dem Service vom DMOZ kann doch eigentlich kaum jemand zufrieden sein. Gut, dass eine Anmeldung nicht alles in 2 oder 3 Tagen geht, ist ja ok, aber dass man sich jedesmal auf monatelange Wartezeit einstellen muss, ist doch echt zum erbrechen.
Selbst wenn man seine Beschreibung und Titel gewissenhaft und sachlich formuliert, kommt man nicht unbedingt in den Katalog (auch wenn die DMOZ-Editoren das immer behaupten). Anfragen im Forum werden lapidar mit &quot;Ist noch in Bearbeitung, bitte weiter warten&quot; beantwortet.

Es kann ja auch nicht angehen, dass man sich erst als Editor bewerben muss, um einen Link im DMOZ zu bekommen. Das ist doch Overkill. Außerdem hat nicht jeder den Nerv dazu, sich erst 4x zu bewerben, 4x fadenscheinig abgelehnt zu werden, um dann beim 5x vielleicht reinzukommen. Im DMOZ-Blog schreibt einer der Autoren so etwas wie &quot;nach 15 Bewerbungen (gefühlte 40) wurde ich als Editor aufgenommen&quot; - ganz toll.

Tatsache ist ja wohl auch, dass es Fälle wie &lt;a href=&quot;http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-16214.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;diesen hier&lt;/a&gt; gibt und dass es auch DMOZ-Editoren gibt, die solche Angebote wahrnehmen. Die Leute, die so etwas machen, sind normalerweise nur nicht so blöd, es in den Foren hinauszuposaunen. So etwas passiert, es ist nur schwer zu beweisen.

Genauso gibt es sicherlich auch Konkurrenz, die als Editor bei DMOZ tätig ist und anderen Seiten den Eintrag erschweren. Woher soll man so etwas aber wissen? Woher soll ich an einem Pseudonym erkennen, dass das ein Konkurrent ist und reicht ein wage Vorahnung schon, um das Abuse-Formular vom DMOZ zu nutzen? Ich würde es bei so dünnem Tatbestand jedenfalls nicht benutzen.

Ich habe &lt;a&gt;hier&lt;/a&gt; auch schon mit DMOZ-Editoren darüber geredet, was man vielleicht besser machen könnte. Offenbar sind man für Verbesserungen aber wenig empfangsbereit oder man tut partout so, als würde man mich nicht verstehen.

Das ODP ist kostenlos und niemand hat ein Anrecht darauf, dort eingetragen zu werden. Auf der anderen Seite will das ODP aber ganz vorne mitmischen und wer auf der Google-Starteseite als Mirror verlinkt wird, der spielt sicherlich ganz vorne in der Internetliga mit. Dementsprechend werden an ODP auch hohe Erwartungen gesteckt. Wenn dem DMOZ diese Erwartungen lästig sind, dann sollte man vielleicht seine Kompetenzen abtreten, die Google-Partnerschaft beenden oder was auch immer.
Zur Zeit kann das ODP hebt sich das ODP technisch und servicemäßig nicht von einem mittelmäßigen 0815-Katalog ab. Einzig der Zusammenhang mit Google hält den jetzigen Sonderstatus aufrecht, sonst wäre es ein ganz gewöhnlicher Katalog mit teilweise grauenhafter Wartezeit.

Mein Blogeintrag war natürlich subjektiv (habe ja auch nie etwas anderes behauptet), etwas konspirativ, etwas populistisch und etwas Stimmenfang. Es gibt aber eine signifikante Zahl von Leuten, die solche Meinungen über das DMOZ haben und man sollte sich vielleicht fragen, woher das kommt und wie man es ändern kann, statt es abzuschmettern.


Grüße
Dirk</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt, ich bin mit allen Seiten, die ich angemeldet habe, im DMOZ. Aber mit dem Service vom DMOZ kann doch eigentlich kaum jemand zufrieden sein. Gut, dass eine Anmeldung nicht alles in 2 oder 3 Tagen geht, ist ja ok, aber dass man sich jedesmal auf monatelange Wartezeit einstellen muss, ist doch echt zum erbrechen.<br />
Selbst wenn man seine Beschreibung und Titel gewissenhaft und sachlich formuliert, kommt man nicht unbedingt in den Katalog (auch wenn die DMOZ-Editoren das immer behaupten). Anfragen im Forum werden lapidar mit &#8220;Ist noch in Bearbeitung, bitte weiter warten&#8221; beantwortet.</p>
<p>Es kann ja auch nicht angehen, dass man sich erst als Editor bewerben muss, um einen Link im DMOZ zu bekommen. Das ist doch Overkill. Außerdem hat nicht jeder den Nerv dazu, sich erst 4x zu bewerben, 4x fadenscheinig abgelehnt zu werden, um dann beim 5x vielleicht reinzukommen. Im DMOZ-Blog schreibt einer der Autoren so etwas wie &#8220;nach 15 Bewerbungen (gefühlte 40) wurde ich als Editor aufgenommen&#8221; &#8211; ganz toll.</p>
<p>Tatsache ist ja wohl auch, dass es Fälle wie <a href="http://www.abakus-internet-marketing.de/foren/viewtopic/t-16214.html" rel="nofollow">diesen hier</a> gibt und dass es auch DMOZ-Editoren gibt, die solche Angebote wahrnehmen. Die Leute, die so etwas machen, sind normalerweise nur nicht so blöd, es in den Foren hinauszuposaunen. So etwas passiert, es ist nur schwer zu beweisen.</p>
<p>Genauso gibt es sicherlich auch Konkurrenz, die als Editor bei DMOZ tätig ist und anderen Seiten den Eintrag erschweren. Woher soll man so etwas aber wissen? Woher soll ich an einem Pseudonym erkennen, dass das ein Konkurrent ist und reicht ein wage Vorahnung schon, um das Abuse-Formular vom DMOZ zu nutzen? Ich würde es bei so dünnem Tatbestand jedenfalls nicht benutzen.</p>
<p>Ich habe <a>hier</a> auch schon mit DMOZ-Editoren darüber geredet, was man vielleicht besser machen könnte. Offenbar sind man für Verbesserungen aber wenig empfangsbereit oder man tut partout so, als würde man mich nicht verstehen.</p>
<p>Das ODP ist kostenlos und niemand hat ein Anrecht darauf, dort eingetragen zu werden. Auf der anderen Seite will das ODP aber ganz vorne mitmischen und wer auf der Google-Starteseite als Mirror verlinkt wird, der spielt sicherlich ganz vorne in der Internetliga mit. Dementsprechend werden an ODP auch hohe Erwartungen gesteckt. Wenn dem DMOZ diese Erwartungen lästig sind, dann sollte man vielleicht seine Kompetenzen abtreten, die Google-Partnerschaft beenden oder was auch immer.<br />
Zur Zeit kann das ODP hebt sich das ODP technisch und servicemäßig nicht von einem mittelmäßigen 0815-Katalog ab. Einzig der Zusammenhang mit Google hält den jetzigen Sonderstatus aufrecht, sonst wäre es ein ganz gewöhnlicher Katalog mit teilweise grauenhafter Wartezeit.</p>
<p>Mein Blogeintrag war natürlich subjektiv (habe ja auch nie etwas anderes behauptet), etwas konspirativ, etwas populistisch und etwas Stimmenfang. Es gibt aber eine signifikante Zahl von Leuten, die solche Meinungen über das DMOZ haben und man sollte sich vielleicht fragen, woher das kommt und wie man es ändern kann, statt es abzuschmettern.</p>
<p>Grüße<br />
Dirk</p>
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